Teresa Hoerl | Sängerin, Schauspielerin, Autorin

Teresa Hoerl studierte Opern- und Konzertgesang, Schauspiel sowie Elementare Musikpädagogik an der „Hochschule für Musik – Hanns Eisler“ in Berlin. Ihr Abitur machte sie am musischen „Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium“ in Bayreuth.
Neben ihren eigenen Bühnen- und Konzertprogrammen ist sie an vielen Theatern und bei Festivals als Sängerin und Schauspielerin engagiert. Neben der Stimme sind ihre Instrumente das Klavier und die Ukulele. Teresa Hoerl ist Stipendiatin der „Bayerischen Singakademie München“, des „Richard Wagner Verbands Bayreuth“, von „Yehudi Menuhin – Live Music Now“ sowie des „Berliner Kultursenat“ und Teilnehmerin zahlreicher Meisterkurse und internationaler Wettbewerbe.
2016 begann Teresa Hoerl mit dem Texten und Komponieren eigener Songs und Auftragsarbeiten, u. a. für voXXclub und Aurata. Es folgte die Arbeit an ihren beiden Theaterstücken „Influencia“ und „Mond sucht Sonne“.

„Da glaane Brinz – Eine Hommage“

2019 entstand die Idee, das weltberühmte Buch „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry ins Fränkische sowie Abschnitte auch in weitere ausgesuchte bayerische Dialekte zu „übersetzen“ und die Geschichte auch ein klein wenig nach Bayern zu adaptieren. Neben eigenen Buch-Illustrationen wurde Hoerls Assimilation mit eigenen Liedern erweitert und es entstand neben dem Buch das Hörbuch „Da glaane Brinz – Eine Hommage“. Es wird von Teresa Hoerl selbst gelesen und gesungen.
Es ist nicht nur eine Hommage an Saint-Exupérys Meisterwerk, sondern auch an die persönliche Verbundenheit Teresa Hoerls an ihre Heimat Bayern und ihre Liebe zur Mundart. Aufgewachsen in der Oberpfalz und Oberfranken, lebt und arbeitet sie seit ihrem Gesangstudium in Berlin. Vielleicht hat auch ein Berliner eine kleine Rolle neben ihrem fränkischen „Brinzla“ ergattert? Ein „Gschaftlhuber“ wäre doch kein richtiger „Gschaftlhuber“, wenn er kein Oberbayer wäre! Würde man nicht dahin schmelzen, wenn die Rose vom „glaan Brinzn“ plötzlich mit französischem Akzent antworten würde? Und was wäre, wenn der „glaane Brinz“ bei Hoerl sogar Bayern besuchen würde und dort auf eine Sängerin mit Ukulele träfe?

„Es ist die Wahrhaftigkeit und der Humor, die mich am meisten berühren, wenn ich den kleinen Prinzen in Mundart höre.“, sagt Teresa Hoerl, „Man lernt vom fränkischen glaan Brinzn‚ woraufs wärklich ankummt; des wos ma nur mit seinem Herzla guud sicht.“